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Nordrocker - Blogging the Metal

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Filter - Crazy Eyes

FILTER! sind zurück! Und es wurde auch Zeit. Die Band um einziges beständiges Mitglied Richard Patrick, haben ihr siebtes Studioalbum veröffentlicht. Die Band, die mich bereits mein halbes Leben begleitet und inzwischen auch die Lieblingsband meiner 9-jährigen Tochter ist. Realisiert durch eine Crowdfundingkampagne (der ich ebenfalls zugehörte), erscheint das (schonmal vorab) Brachialwerk am 08.April 2016. Und es hat es in sich....soviel vorweg.

Der EX-Nine Inch Nails Gitarrist (ok....ich gebe zu, dass es lange her ist, aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, gerade bei diesem Werk), holt zum (für mich) offiziellen Nachfolger des richtungsweisenden Albums "Short Bus" aus dem Jahre 1995 aus. Es besinnt sich definitiv wieder an die "Arschtreter"-Wurzeln wie "Hey Man Nice Shot", ohne dabei eine Kopie desselbigen zu werden. Filter sind absolut im Jahre 2016 angekommen!

Schon der Opener "Mother-E" legt klar fest, in welche Richtung es gehen soll. Nur nach vorne...ohne Rücksicht wälzt Richard bereits im ersten Titel alles nieder, was sich im Wege befindet. Langsame, ruhige Parts wechseln sich mit Gewalt und Lautstärke ab, die ich auf den letzten Filter-Alben dann doch eher vermisst habe.
Es geht sehr vielseitig weiter. 80er Jahre Elektro/Industrial wechseln sich mit heftigen Gitarrenparts ab, die keinerlei Langeweile aufkommen lassen. Für Abwechslung ist absolut gesorgt. Immer wieder beweist Richard mit seiner unverwechselbaren Stimme, dass er den perfekten Wiedererkennungswert inne hat.
Bei Titeln wie "City Of Blinding Riots" oder "Tremors" kann er auch nicht seine Wurzeln in der Industrialszene ala Nine Inch Nails, Ministry oder Lard verleugnen. Es ist einfach alles dabei.

Hier und da, wurde etwas Potential, was die Härte angeht verschenkt. Es hätte gern oftmals mehr zur Sache gehen können, wie beim Opener "Mother-E". Aber das ist absolutes jammern auf hohem Niveau.

Filter (und insbesondere Richard Patrick) haben wieder mal. abgeliefert. Richard zeigt wieder, was Songwriting bedeutet, ohne platt und vorhersehbar zu wirken. Ich habe vor Monaten mal eine Liste gesehen, wo herausstechende Songwriter gelistet wurden...Richard war auch dabei und ich kann es nach diesem Album wieder nur bestätigen. Auch 21 Jahre nach einem historischem Album wie "Short Bus" und nicht weniger guten Teilen wie "Title Of Records" oder "The Sun Comes Out Tonight" spielt Filter in der absoluten Oberliga. Es wäre ihnen nur zu wünschen, wenn sie diese Anerkennung auch mal bekommen würden. Aber dafür bewegen sie sich dann wohl doch zu weit weg vom Mainstream. 

Anyway....Für mich liefern Filter hier wieder absolut ab...mehr als erwartet. Sie klingen modern, ohne sich der Wurzeln zu sehr zu entfernen. Die Mischung aus brutalen und ruhigen Passagen ist gut und dürfte auch neue potenzielle Fans nicht abschrecken.

Also Richard....WELL DONE!!!! See you in Hamburg ;)

01."Mother E"
02."Nothing in My Hands"
03."Pride Flag"
04."The City of Blinding Riots"
05."Take Me to Heaven"
06."Welcome to the Suck"
07."Head of Fire"
08."Tremors"
09."Kid Blue from the Short Bus"
10."Your Bullets"
11."Under the Tongue"
12."(Can't She See) Head of Fire pt. 2"

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