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Nordrocker - Blogging the Metal

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Diablo - Silver Horizon

Geschlagene 7 Jahre ist es her, dass Diablo ihren Kracher Icaros released haben. Mit dem Vorgänger haben die Finnen hierzulande im Grunde das erste Mal auf sich aufmerksam gemacht. Völlig zu unrecht meiner Meinung nach. Musikalisch positionieren sie sich in den Gefilden von In Flames oder Soilwork, bewegen sich aber nicht auf Augenhöhe, sondern deutlich drüber.
Umso verwunderlicher ist es, dass sie nach wie vor nicht die Beachtung bekommen, die ihnen gebühren würde. Dieses liegt sicherlich auch an der spärlich gesähten Live-Auftritte der Band, die dann auch noch relativ unerwähnt an der Allgemeinheit vorbeischrammen. In ihrem Heimatland sieht die Sache allerdings vollkommen anders aus. Chartplatzierungen unter den Top 3 sind für DIABLO normal und auch die größeren Konzerthallen werden gefüllt. Selbst im TV sind sie dort hin und wieder präsent. Also dort in den kalten Landen durchaus ein Begriff. In Deutschland konnte ich sie bisher 2x erleben. Das erste mal als Vorband (ich weiß nicht mehr von wem....hatte irgendwas mit Nightwish zu tun / EDIT: Es war Tarot, Thanks Rainer ;) ) im Knust (Hamburg). Leider schwinden die Erinnerungen an diesen Auftritt stark, da die Band selbst mir gezeigt hat, wie dort oben getrunken wird....das Ende könnt ihr euch ja denken..... Das zweite Mal dann im Headbangers Ballroom (ebenfalls Hamburg). Beide Auftritte waren (soweit in den Untiefen meines Gehirns zu finden) absolut souverän und erwartungsgemäß professionell. 

Aber jetzt dann doch noch kurz zum eigentlichen Anlass.....SILVER HORIZON. Um es vorweg zu sagen...Es kommt ein Kracher auf euch zu. Schon der Opener lässt vermuten, was die restlichen Minuten auf dem Programm stehen wird. Kompromissloses Songwriting, gepaart mit Killer-Riffs und einem Drumming, was in Sachen Kreativität seinesgleichen sucht. Extrem melodisch und sehr eingängig kommen die 10 Songs daher, die allesamt perfekt in Szene gesetzt wurden. Jeder Song ist so komplex, das einfaches Headbangen nicht funktionieren will. Zu verschieden geht es in Sachen Rhythmus und Geschwindigkeit zu. Gesanglich wechseln sich aggressive und weiche Parts ab, was dem Album eine unheimlich angenehme und leicht zugängliche Note verleiht. Zu keiner Zeit driften sie in den „Metalkrach" ab, wie so viele ihrer Konkurrenten, ohne dabei die Härte zu vernachlässigen.

Insgesamt steht hier ein Werk in den Läden, was sich niemand entgehen lassen sollte. Es sticht selbst aus den bisher erschienenen Top-Scheiben wie Slayer - Repentless stark hervor.

ABSOLUTE EMPFEHLUNG!

Tracklist:

1.The Call 

2.Isolation 

3.The Serpent Holder 

4.Into the Void 

5.Illuminati 

6.Prince of the Machine 

7.Silver Horizon 

8.Savage 

9.Corium Black 

10.Voyage to Eternity

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Sevendust - Kill The Flaw

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Kommentare 2

 
Gäste - Martin am Samstag, 03. Oktober 2015 19:51

Gerade durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Sieht gut aus und das Review ist auch gut. Habe das Album seit gestern. 1A Teil!!!

Gerade durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Sieht gut aus und das Review ist auch gut. Habe das Album seit gestern. 1A Teil!!!
Nordrocker am Samstag, 03. Oktober 2015 20:00

Dankeeeeee

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Martin Diablo - Silver Horizon
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Gerade durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Sieht gut aus und das Review ist auch gut. Habe das Al...